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Ausstellungstipp: „125 Jahre National Geographic“ im Amerika Haus

Nur noch bis Freitag ist im Amerika Haus in München die Ausstellung „125 Jahre National Geographic“ zu sehen. Gezeigt werden 55 Exponate aus mehr als einem Jahrhundert Magazingeschichte rund um den Erdball, darunter einige Meilensteine des kollektiven Bildgedächtnisses.

Amerika Haus München, 125 Jahre National Geographic, Anthony Stewart, Mayflower

USA, 1957: Aus England kommend, läuft die „Mayflower II“ nach 54-tägiger Passage unter vollen Segeln in New York ein. Boote und ein Luftschiff begleiten sie in den Hafen. – © Anthony Stewart / NATIONAL GEOGRAPHIC, Quelle: Amerika Haus

Allen Münchnern sei also fernab des großstädtischen Vorweihnachtstrubels ein Besuch im Amerika Haus wärmstens empfohlen.

Öffnungszeiten:
21. Oktober – 29. November 2013
Montag bis Freitag 10 – 17 Uhr
Mittwoch 10 – 20 Uhr
am Wochenende geschlossen

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Amerika Haus
Karolinenplatz 3
80333 München

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Website des Amerika Haus.

Steve McCurry, National Geographic, Mädchen, Ausstellung

Afghanistan, 1984: Das Foto der damals zwölfjährigen Sharbat Gula ist eine Ikone von NATIONAL GEOGRAPHIC. McCurry fotografierte das afghanische Mädchen in einem pakistanischen Flüchtlingslager, wo es während der russischen Besatzung ihres Landes Schutz gefunden hatte. – © Steve McCurry / NATIONAL GEOGRAPHIC, Quelle: Amerika Haus


Ausstellungstipp: „Jeff Wall in München“

Er verbindet inszenierte und dokumentarische Fotografie als wäre es das Selbstverständlichste der Welt: Jeff Wall schafft Bilder, die sich zwischen Wirklichkeit und Fiktion bewegen und hat damit die Fotografie der vergangenen Jahrzehnte entscheidend geprägt und maßgeblich dazu beigetragen, sie als Kunstform zu etablieren. Obgleich der Künstler nicht immer die unmittelbare Realität abbildet, sondern oftmals bis ins Detail plant und cineastisch inszeniert, thematisieren seine Fotografien stets die Wirklichkeit des Menschen am Ende des 20. Jahrhunderts.

Jeff Wall, An Eviction, Pinakothek der Moderne in München

Jeff Wall “An Eviction”, 1988/2004 Großbilddia in Leuchtkasten, 229 × 414 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München, Courtesy of the artist – © Jeff Wall, Quelle: Pinakothek der Moderne

Die Pinakothek der Moderne zeigt bis 09. März 2014 Werke Jeff Walls in vier Räumen. Darüber hinaus hat der Künstler selbst das Rahmenprogramm mitgestaltet: An jedem zweiten Sonntag im Monat werden Filme im Ernst von Siemens-Auditorium gezeigt.

Öffnungszeiten:
07. November 2013 – 09. März 2014
Dienstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr
Donnerstag 10 – 20 Uhr
Montag geschlossen
Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester und Faschingsdienstag geschlossen

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 7 Euro
Sonntagseintritt: 1 Euro, Mittwoch: frei („Allianz-Tag“)

Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
80333 München

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Website der Pinakothek der Moderne.

Begleitend zur Ausstellung ist im Verlag Schirmer/Mosel ein 120-seitiges, bebildertes Katalogbuch erschienen: “Arbeiten aus Münchner Sammlungen: Zur Ausstellung der Pinakothek der Moderne, München”. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 39,80 Euro.

Jeff Wall, A Fight on the Sidewalk, Ausstellung in der Pinakothek in München

Jeff Wall “A Fight on the Sidewalk”, 1994 Großbilddia in Leuchtkasten, 189 x 303,5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München, Courtesy of the artist – © Jeff Wall, Quelle: Pinakothek der Moderne


Nikon veröffentlicht Firmwareupdate für D3100, D3200, D5100 und D5200

Nikon D5200 mit Nikkor 18-55 VR in Schwarz

Nikon stellt neue Firmwareversionen für die Kameras D3100, D3200, D5100 und D5200 zur Installation bereit – © Nikon

Nicht immer ist die Abstimmung eines Produkts bereits ab Werk ideal. Das ist auch der Firma Nikon klar und so liefern sie mit schöner Regelmäßigkeit neue Firmwares für ihre bereits erschienenen Kameramodelle nach. Aktuell sind die Kameras D3100, D3200, D5100 sowie D5200 an der Reihe. Die erneuerten Betriebssysteme liefern eine korrekte Restkapazitätsanzeige für den verwendeten Lithium-Ionen-Akku EN-EL14a, zudem wird die Akkulaufzeit der Kameras erhöht. Alle nötigen Dateien mit detaillierter Installationsanleitung findet man direkt auf Nikons Supportseite:

Update für Nikon Capture NX2

Doch nicht nur für seine Kamerasoftware veröffentlichte Nikon kürzlich Updates, sonder auch für den RAW-Konverter Nikon Capture NX2. In der aktuellen Version wurde die Unterstützung der neuen Kameras Nikon Df sowie D5300 hinzugefügt. Das Update auf Version 2.4.5 steht auf Nikons Website zum Download bereit.


Nikon Df – Vollformatkamera im Retro-Design

Retro ist in wohin man schaut. Nach der Neuauflage des VW Käfer Ende der 90er Jahre folgte eine ganze Reihe nostalgisch verpackter und zugleich topmoderner Produkte. Seit einigen Jahren häufen sich auch auf dem Kameramarkt entsprechende Neuvorstellungen und erfreuen sich großer Nachfrage. Nach den PEN-Kameras von Olympus und Fujifilms X-Serie folgt Nikon nun ebenfalls dem Ruf des Retrodesigns und präsentiert mit der “Df” eine vergleichsweise puristische digitale Spiegelreflexkamera. Nicht jeden verwundert die Neuvorstellung, denn neben zahlreichen Gerüchten, die im Internet kursierten, entfachte Nikon auch mit sechs kurzen Videos ein gewisses Interesse.

Nikon Df in Silber mit 50 mm 1.8 Kit-Objektiv

Silberne Nikon Df mit Kit-Objektiv 50 mm 1:1,8G – © Nikon

Außen hui, innen ebenso

Äußerlich erinnert die Nikon Df stark an mechanische Kleinbildspiegelreflexkameras aus gleichem Hause, wie die Modelle FM2 und FM3A. Diese gelten noch heute als puristische und unverwüstliche Kameras und erfreuen sich bei Analog-Fans ungebrochener Beliebtheit. Wer aufgrund der optischen Ähnlichkeit eine ebenso hochwertige Digitalkamera erwartet, wird von Nikon nicht enttäuscht. Das Gehäuse mit dem markanten Spiegelkasten besteht aus einer stabilen und zugleich leichten Magnesiumlegierung. Damit bringt die Kamera (inkl. Akku und Speicherkarte) lediglich 765 g auf die Waage. Für eine Vollformatkamera ist das ein sehr guter Wert, obwohl Sony erst kürzlich die noch deutlich leichtere Alpha 7 vorgestellt hatte. Unter all den Kanten des gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichteten Gehäuses verbirgt sich eine professionelle Spiegelreflexkamera, die ihren FX-Bildsensor aus Nikons Spitzenmodell D4 geerbt hat. Mit einer Auflösung von moderaten 16,2 Megapixeln deckt er einen ISO-Bereich von 100 bis 12.800 (erweitert bis 204.800) ab und erreicht bei der Rauscharmut zugleich Topwerte. Die Serienbildgeschwindigkeit der Kamera liegt bei 5,5 Bildern/s – kein Spitzenwert, doch dürfte sie damit für die meisten Nutzer schnell genug sein. Die Fotos landen auf SD-Karten, mit einer Ladung des Akkus vom Typ EN-EL14a sollen bis zu 1400 Aufnahmen möglich sein.

Magnesiumgehäuse der Nikon Df

Das Magnesiumgehäuse verleiht der Nikon Df ihre Robustheit – © Nikon

Retro in Design und Funktion

Eine Besonderheit der Kamera sind ihre vielen Knöpfe und Einstellräder. In Zeiten von Touchscreens werden gerne große Bereiche des Funktionsumfangs in zum Teil verschachtelten Menüs versteckt. Die Nikon Df lässt hingegen in bester Tradition analoger Spiegelreflexkameras den Fotografen alle wichtigen Einstellungen über die entsprechenden Bedienelemente vornehmen. Ein Wählrad auf der Oberseite ist etwa eigens für die Belichtungszeiten vorgesehen, ein weiteres für Belichtungskorrekturen und ein drittes für die Einstellung des ISO-Wertes. Natürlich bietet die Kamera die üblichen Betriebsmodi Blendenvorwahl, Zeitvorwahl, Manuell und Programmautomatik an, untergebracht auf einem eigenen, kleinen Wählrad.
Die zweite Besonderheit ist ihre kompromisslose Unterstützung alter Nikkor-Objektive für das F-Bajonett. War bislang an digitalen Spiegelreflexkameras die Nutzung manueller Objektive ohne Ai nicht sinnvoll möglich, sorgt ein ausklappbarer Blendenkupplungshebel für eine Übertragung der Blendeninformation auch bei Objektiven aus der Zeit vor 1977. Mit diesen kann die Kamera im manuellen Modus sowie in der Zeitautomatik problemlos betrieben werden.

Nikon Df mit AF-S Nikkor 50 mm 1:1,8 SE von oben

Die Oberseite der Df zeigt unter anderem das ISO- und Belichtungszeitwahlrad – © Nikon

Das letzte Alleinstellungsmerkmal hingegen dürfte die meisten Nutzer überraschen: im Gegensatz zu nahezu allen auf dem Markt verfügbaren digitalen Spiegelreflexkameras kann mit der Df nicht gefilmt werden. Zum Fotografieren über das Display ist LifeView verfügbar, die Implementierung einer Videofunktion wäre somit kein Problem gewesen. Von Seiten Nikons wird darauf offensichtlich bewusst verzichtet, die Df soll schließlich ein puristisches Fotowerkzeug sein. Diesem Anspruch ist auch die Möglichkeit der “leisen Auslösung” zuträglich, bei welcher der Spiegelschlag deutlich gedämpft wird. Ideal zum Fotografieren in ruhiger Umgebung, wenn auch sicherlich nicht so leise wie beim Einsatz einer Leica, deren Konstruktion bekanntlich seit jeher auf einen Spiegel verzichtet.
Wie alle Profimodelle von Nikon wird auch die Df in Japan gefertigt und verspricht damit eine besonders hohe Fertigungsqualität.

Rückseite der Nikon Df mit Display

Vom Sucher abwärts sieht die Df wie eine normale, digitale Spiegelreflexkamera aus – © Nikon

Preis und Verfügbarkeit

Die Nikon Df steht mit ihrem Retro-Design und tollen Ausstattungspaket sicherlich schon kurz nach ihrer Vorstellung auf so mancher Wunschliste für Weihnachten. Gerade rechtzeitig, ab Ende November soll sie bei deutschen Händlern verfügbar sein. Vorerst wird sie nur im Set mit einer ebenfalls nostalgisch angehauchten Sonderversion des AF-S Nikkor 50 mm 1:1,8G (siehe Test) zu einem stolzen Preis von 2999 € angeboten. Damit ist sie zwar mehr als 2000 € günstiger als die Nikon D4, deren erstklassigen Sensor sie verbaut bekommt. Doch für manchen Gabentisch dürfte sie damit dennoch eine Nummer zu groß ausfallen.

Nikon Df in Händen

Mit ihren kompakten Maßen und einer hochwertigen Verarbeitung spricht die Df sicherlich viele Fotografen an – © Nikon


Sony α7 und α7R: Systemkameras mit Vollformatsensoren

Nachdem Sony im vergangenen Jahr mit der RX1 die erste Kompaktkamera mit Vollformatsensor auf den Markt gebracht hat, kündigt der Kamerahersteller nun die ersten Systemkameras mit Sensoren im 35-mm-Kleinbildformat an. Die neuen Modelle Sony α7 und α7R warten mit 24,3 bzw. 36,4 Megapixel Auflösung auf und dürften nicht zuletzt auch im Hinblick auf die unverbindliche Preisempfehlung einige Fotografenherzen höher schlagen lassen.

Sony alpha A7R, spiegellose Vollformat-Systemkamera

Die erste spiegellose Systemkamera mit Vollformatsensor: Sony alpha A7R mit einer Auflösung von 36 Megapixel – © Sony

Außen klein und innen groß

Hinter den kompakten Maßen von ca. 12,7 x 9,4 x 4,8 cm und einem Gewicht von nur 465 g (α7R) bzw. 474 g (α7) inklusive Akku und Speicherkarte verbergen sich leistungsfähige Exmor-CMOS-Sensoren im Inneren der beiden Schwestermodelle. Beide Kameragehäuse bestehen aus einer Magnesiumlegierung und sind gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet. Die zwei Kameras unterscheiden sich in erster Linie in ihrer Auflösung. Während die α7 mit 24,3 Megapixel auflöst, fährt die α7R 36,4 Megapixel auf und kommt zudem ohne optischen Tiefpass-Filter daher, was eine enorme Detailschärfe (ähnlich der Nikon D800E) verheißt, aber ebenso eine stärkere Anfälligkeit zur Moirébildung. Die α7 lässt es trotz geringerer Auflösung und AA-Filter jedoch keineswegs ruhiger angehen. Ganz im Gegenteil spielt sie mit Hybrid-Autofokus und einer Serienbildgeschwindigkeit von 5 Bildern pro Sekunde ihre Stärke vor allem bei bewegten Motiven aus.

Sony alpha A7 Vollfromat-Systemkamera mit 28-70 mm Objektiv

Das Schwestermodell Sony alpha A7 ist äußerlich identisch, doch die Technik um den 24-MP-Sensor wurde auf Schnelligkeit optimiert. – © Sony

Der elektronische Sucher (XGA OLED Tru-Finder) beider Kameras löst mit knapp 2,4 Mio. Pixeln fein auf und deckt 100% des Bildfeldes ab. Der LCD-Monitor mit einer Größe von 3 Zoll ist nach oben (90°) und unten (45°) schwenkbar und verfügt über eine Auflösung von 921.600 Bildpunkten. Das Bild kann via Wi-Fi auch auf Smartphones und Tablets übertragen werden. Umgekehrt können die Kameras mit der entsprechenden App über Mobilgeräte fernbedient werden, eine Verbindung ist auch durch den integrierten NFC-Chip möglich.

Sony alpha A7, kleinste spiegellose Systemkamera mit Vollformat-Sensor

Sonys alpha A7 und A7R sind die kleinsten Systemkameras mit Vollformatsensor. – © Sony

Sony alpha A7 mit schwenkbarem Display

Das Display der Sony alpha A7 und A7R ist nach oben und unten schwenkbar. – © Sony

Bilder werden als Jpeg oder Raw (Sony ARW) auf SD-, SDHC-, SDXC-Karte oder Memory Stick PRO(-HG) Duo bzw. Memory Stick XC-HG Duo gespeichert. Dabei können ISO-Werte von 50 bis 25.600 gewählt werden. Videos ermöglicht sowohl die Sony α7R als auch die α7 in Full-HD mit bis zu 60 Bilder/s im AVCHD-progressive-Format (MPEG-4/H.264). Der Ton kann mit dem integrierten Stereomikrofon oder einem optional erhältlichen externen Mikrofon aufgezeichnet werden.

Neue Objektive

An kompatiblen Objektiven steht eine Reihe neuer Vollformat-Optiken mit E-Bajonett zur Auswahl. Die Brennweiten reichen von 24 bis 200 mm: SEL35F28Z Sonnar T* FE 35mm F2.8 ZA, SEL55F18Z Sonnar T* FE 55mm F1.8 ZA, SEL2470Z: Vario-Tessar T* FE 24-70mm F4 ZA OSS, SEL2870: FE 28-70mm F3.5-5.6 OSS und SEL70200G: FE 70-200mm F4 G OSS. Zusätzlich können mit den neuen Adaptern LA-EA4 und LA-EA3 A-Bajonett-Objektive an der Sony α7 und α7R verwendet werden.

Sony alpha A7 mit Vollformatobjektiv 24-70 mm

Fünf neue Objektive mit E-Bajonett kommen von Mitte November 2013 bis Frühjahr 2014 auf den Markt. – © Sony

Preise und Verfügbarkeit

Ab Mitte November sollen die Sony α7R und α7 im Handel verfügbar sein. Die α7R soll 2099 Euro kosten, während die α7 für einen Preis von 1499 Euro zu haben sein soll. Im Kit mit dem FE 28-70 mm F3,5 – 5,6 Objektiv liegt die unverbindliche Preisempfehlung für die α7 bei 1799 Euro. Als wahre Schnäppchen kann man die Kameras natürlich nicht bezeichnen, aber im Hinblick darauf, dass Nikons D800E noch immer kaum für unter 3000 Euro erhältlich ist, erscheint Sonys α7R geradezu preiswert.

Sony alpha A7R, Adapter A-Bajonett

A-Bajonett-Objektive können mittels Adapter am E-Bajonett der Sony alpha A7 und A7R verwendet werden. – © Sony


Nikon stellt D5300, D610 und lichtstarkes AF-S Nikkor 58 mm 1:1,4G vor

Nikon unterzieht gerade sein Angebot einer Frischzellenkur, weshalb innerhalb kürzester Zeit zwei neue Kameras sowie ein lichtstarkes Objektiv der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Neben der bereits letzte Woche präsentierten D610 folgen nun die DX-Kamera D5300 und das außergewöhnliche (und gleichermaßen teure) AF-S NIKKOR 58 mm 1:1,4G als Bereicherung der Objektivfamilie.

Nikon D610 mit 24-85 mm VR FX-Kamera

Die Nikon D610 ist der neue Einstieg ins FX-Segment – © Nikon

Nikon D610

Nur etwas mehr als ein Jahr nach Erscheinen der Nikon D600 zur Photokina 2012 überarbeitet Nikon diese Kamera und bringt die in Details verbesserte Nachfolgerin D610 auf den Markt. Als Herzstück der Kamera kommt nach wie vor ein FX-(Vollformat)-Sensor mit 24,3 Megapixeln zum Einsatz. Die größten Neuerungen liegen davon nicht weit entfernt. Zum einen wurde die Serienbildgeschwindigkeit leicht auf 6 Bilder/s erhöht, zum anderen wurde die Kamera um die Funktion “leise Serienaufnahme” erweitert. Dabei sorgt ein gedämpfter Spiegelschlag für die nötige Geräuscharmut in den entsprechenden Aufnahmesituationen und erlaubt dennoch drei Aufnahmen pro Sekunde. Gleichzeitig senkt Nikon die unverbindliche Preisempfehlung dieser “Einstiegskamera” ins Vollformatsegment auf 1949 €. Die Nikon D610 ist ab morgen im deutschen Handel verfügbar und wahlweise im Set mit dem guten Zoomobjektiv AF-S NIKKOR 24-85 mm 1:3,5-4,5G ED VR für 2499 € erhältlich.

Nikon D5300 mit 18-140 mm Wifi und GPS in Schwarz

Nikons DX-Modell D5300 ist mit Klappdisplay, Wifi und GPS reichhaltig ausgestattet. – © Nikon

Nikon D5300

Auch die Nikon D5300 löst ihre Vorgängerin bereits nach einem Jahr und somit ungewöhnlich kurzer Zeit ab. Unverändert setzt Nikon auf einen DX-Sensor, der Fotos mit einer Auflösung von 24,3 Megapixeln aufnimmt. Für eine höhere Bildqualität wird allerdings, wie bereits bei der Nikon D800E, auf den sonst üblichen Tiefpassfilter vor dem Bildsensor verzichtet. Der Gewinn an Schärfe resultiert in einer höheren Neigung zu Interferenzeffekten feiner Strukturen, sogenannten Moirés. Doch neben Bildqualitätsfanatiker ist die Nikon D5300 auch etwas für Weltenbummler, hat sie doch neben integriertem Wifi auch einen GPS-Empfänger verbaut. Damit lassen sich nicht nur die Aufnahmeorte der Fotos im Anschluss an Reisen nachvollziehen, sondern auch ganze Routen mitloggen und so dokumentieren. Per Wifi kann die Kamera wahlweise Bilder und Videos übertragen, den Displayinhalt an entsprechende Smartphone- und Tablet-Apps senden oder aus der Ferne bedient und gesteuert werden. Videos nimmt die D5300 zudem in 1920 x 1080 mit bis zu 60 Vollbildern/s auf. Dies alles sind Funktionen, die man sich manches Mal auch in einer Profikamera wünschen würde. Gar nicht in Profiregionen dringt hingegen der Preis vor, denn für 809 € soll die D5300 ab Mitte November in den Farben Schwarz, Rot und Anthrazit erhältlich sein. Darüber hinaus werden verschiedene Sets angeboten, unter anderem mit dem abgebildeten Zoomobjektiv AF-S DX NIKKOR 18-140 mm 1:3,5-5,6G ED VR.

Nikon AF-S 58 mm 1.4G Nikkor lichtstark

AF-S NIKKOR 58 mm 1:1,4G – © Nikon

AF-S NIKKOR 58 mm 1:1,4G

Manch einer wird sich heute die Augen reiben angesichts des neuesten Mitglieds der großen NIKKOR-Familie. Mit einer Brennweitevon 58 mm liegt das neue Modell nur leicht über den üblichen 50 mm für Standardobjektive und könnte so leicht als überflüssige Erweiterung des Angebots angesehen werden. Doch Nikon positioniert es in einer gänzlich anderen Liga und möchte es als Nachfahre des altehrwürdigen Noct-NIKKOR (58 mm 1:1,2) verstanden wissen. Es soll sich durch eine fantastische Schärfe und hohe Kontraste bereits bei Offenblende auszeichnen sowie ein besonders ansehnliches Bokeh mit vollständigen Unschärfekreisen bis zum Bildrand liefern. Mit 385 g liegt es für ein Objektiv seiner Brennweite nicht sonderlich schwer in der Tasche. Deutlich erleichtert wird jedoch das Konto des interessierten Fotografen, der für das AF-S NIKKOR 58 mm 1:1,4G stolze 1719 € aufbringen muss, wenn es ab Ende Oktober im Handel zu finden ist. Damit zeichnet sich auch ab, dass es in direkte Konkurrenz zum Distagon 1,4/55 ZF.2 T* treten dürfte, welches Carl Zeiss auf der letztjährigen Photokina vorgestellt hatte.

Nikon AF-S 58 mm 1.4G an einer Nikon D800

Die Größe des AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,4G zeigt sich an einer Nikon D800 – © Nikon