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Panasonic Lumix GF2 im Test

Panasonic Lumix GF2 Pancake 14 2,5 rot red

Panasonic Lumix GF2 mit G 1:2.5/14 ASPH - © Überlicht (MB)

Pünktlich zur Photokina 2010 stellte Panasonic die Lumix GF2 vor. Dem Namen nach müsste es sich dabei um die direkte Nachfolgerin der sehr beliebten Micro-Four-Thirds-Kamera GF1 handeln. Beim Blick auf das Datenblatt fallen sofort einige Punkte auf. Die Zahl der Megapixel ist mit 12 gleich geblieben, hinzugekommen sind Videoaufnahmen in 1080p und ein Touchscreen. Wie sich diese Änderungen auswirken und was sich sonst im Vergleich zur GF1 getan hat, beschreibe ich in diesem Artikel.

Panasonic Lumix GF1 GF2 vergleich vorne comparison front

Panasonic Lumix GF1 und GF2 - © Überlicht (MB)

Lieferumfang & Software

In der von mir getesteten Variante wurde die Kamera mitsamt dem Zoom-Objektiv Lumix G Vario 14-42 (zum Test) als Set ausgeliefert und ist in den Farben Schwarz, Silber, Rot und Weiß erhältlich. Im Karton befinden sich die Kamera mit Gehäusedeckel, das Objektiv samt Front- und Rückdeckel, ein Kameragurt, ein Akku, das passende Ladegerät, USB- und AV-Kabel, Software-CDs sowie natürlich das Handbuch. Es sind zwei Programme beigelegt: Ein Bildbetrachtungs- und Verwaltungsprogramm namens “Photofunstudio Viewer 4.0 HD” und der RAW-Konverter “Silkypix Developer Studio 3.0 SE”. Ersteres habe ich nicht ausprobiert, denn für das Betrachten und Verwalten meiner Fotos verwende ich entweder den FastStone Image Viewer oder Adobe Bridge. Mit Silkypix hatte ich bereits GF1-Daten konvertiert, doch Bedienung und Arbeitsabläufe sagten mir nicht zu. Daher verarbeite ich die RAW-Daten nun einfach mit dem in Photoshop CS5 enthaltenen Adobe Camera Raw.

Vergleich mit der GF1 & Bedienung

Sieht man einmal von der wunderschönen Farbe (rot) meiner Testkamera ab, bleibt auch die GF2 dem Konzept einer kompakten und zugleich hochwertigen Kamera treu. Das Gehäuse ist aus Metall, nur die Abdeckklappen für Akku, Speicherkarten und Anschlüsse sind aus lackiertem Kunststoff gefertigt.
In der Frontansicht fällt am deutlichsten das fehlende Wahlrad auf. Mit diesem konnte man an der GF1 den Aufnahmemodus direkt und schnell einstellen. Bei der GF2 ist dafür ein Gang ins Menü nötig, wodurch die Einstellung länger dauert und nicht so intuitiv von der Hand geht. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass die neue Kamera auch flacher ist. Auf der Oberseite wölbt sich nun das Gehäuse um das Objektivbajonett heraus, der Blitzschuh wurde ein wenig versenkt eingebaut. Auch der eingebaute Blitz wurde verkleinert und klappt nun etwas flacher aus, beugt sich dabei allerdings weiter nach vorne. Einer stärkeren Objektivabschattung wird somit vorgebeugt. Ebenfalls optisch auffällig ist der nun geschwungene Griffwulst. An der Ergonomie ändert sich im Vergleich zur GF1 dadurch wenig, die Kamera liegt ebenso gut in meinen (normalgroßen) Händen.

Panasonic Lumix GF2 GF1 vergleich test comparison

Panasonic Lumix GF2 und GF1 - © Überlicht (MB)

Auf der Rückseite werden die Unterschiede etwas deutlicher. Da als Bildschirm nun ein Touchscreen zum Einsatz kommt, wurde die Bedienung der Kamera darauf ausgerichtet. Neben dem Moduswahlrad auf der Oberseite sind auch die Tasten für die Direktwahl einiger Funktionen weggefallen: “AF/AE Lock” (Autofokus- und Belichtungsspeicher), “AF/MF” (Umschaltung Autofokus/manueller Fokus) und “Display” (Informationen bei der Aufnahme und Bildwiedergabe). Ihre Funktionen sind nun zum Teil über eingeblendete Symbole auf dem Touchscreen abzurufen oder können in Menüs eingestellt werden. Die “Löschen”- und “fn” (programmierbare Funktionen)- wurden mit der “Qualitäts-Menü”-Taste zusammengelegt. Dafür befindet sich nun neben dem Auslöser ein Knopf für das Einschalten der sogenannten “intelligenten Automatik”, die bei der GF1 über das Moduswahlrad angewählt werden konnte.
Das Steuerkreuz wurde meiner Meinung nach verschlechtert. Es bildet nun eine ziemlich glatte Fläche ohne spürbare Abgrenzungen. Dadurch lässt es sich nicht mehr blind bedienen, stattdessen muss man häufig die Position seines Daumens überprüfen. Bei der Bildwiedergabe ist zwar prinzipiell auch ein Blättern der Bilder per Streichgeste über den Touchscreen möglich, dies funktioniert jedoch bei weitem nicht so flüssig wie man es von guten Smartphones gewohnt ist. Am Einstellrad auf der Rückseite ist mir unangenehm aufgefallen, dass der Druckpunkt zu weich gewählt wurde. Über dieses Rad stellt man etwa im Modus “A” (Zeitautomatik) die Blende ein. Da es zugleich als Taste fungiert, wechselt man durch ein Drücken zur Belichtungskorrektur. Mir ist es häufig passiert, dass ich die Blende verändern wollte und beim Drehen stattdessen die Belichtungskorrektur veränderte, weil ich aus Versehen das Rad beim Drehen zugleich gedrückt hatte. Sehr ärgerlich, wenn man schnell auf ein vergängliches Motiv reagieren möchte.
Die erste Ebene der Menüs lässt sich per Fingereingabe bedienen, unter der Oberfläche muss man jedoch wie gewohnt per Steuerkreuz navigieren. Hier gibt es zwar optische Veränderungen, doch die meisten Funktionen findet man nach wie vor an gewohnter Stelle, wenn man mit der Panasonic Lumix GF1 vertraut ist.

Panasonic Lumix GF2 Boot Wasser Koenigssee Berchtesgaden

Boot im Wasser, Königssee (2011) - Panasonic GF2 & 14-42 (21mm, 1/200 sec, f/5,6, ISO 100)

Unterwegs mit der GF2

Hat man die Kamera stets dabei und fotografiert auf einem Ausflug oder im Alltag mit ihr, so stellt sich schnell ein angenehmes Gefühl ein. Man trägt kaum Ballast mit sich herum und sogar mit dem aufgesetzten Zoom-Objektiv Lumix G Vario 14-42 passt die Kamera in die Tasche meiner Winterjacke. Auch wenn sie diese nun etwas ausbeult. So hat man die Kamera immer schnell bei der Hand und es entgeht einem kaum ein Bild. Das Kit-Objektiv deckt dabei einen angenehmen Zoombereich vom Weitwinkel bis zum leichten Tele ab und genügt damit den meisten Standardsituationen. Durch seine eher mäßige Lichtstärke stößt es in Innenräumen natürlich an seine Grenzen, doch hier kann bei statischen Motiven der eingebaute Bildstabilisator von Hilfe sein. In Verbindung mit Panasonics Pancake-Objektiven (14mm und 20mm) ist die Kamera dann wirklich kompakt und täuscht (wenn es sich nicht um die rote Variante handelt) viele Betrachter über ihre digitale Identität hinweg. Ebenso wie die GF1 wird sie dann gerne für eine analoge Kamera gehalten. Was im Hinblick auf Touristenorte, an die sie häufig mitgenommen werden dürfte, einen wirksamen Diebstahlschutz darstellen könnte.

Panasonic Lumix GF2 Koenigssee Wasser Berge Alpen Boot Winter

Berge, Königssee (2011) - Panasonic GF2 & 14-42 (14mm, 1/2500 sec, f/3,5, ISO 100)

Panasonic Lumix GF2 Boot Koenigssee Touristen Winter Bartholomaee

Panoramafenster, Königssee (2011) - Panasonic GF2 & 14-42 (14mm, 1/250 sec, f/7,1, ISO 100)

Panasonic Lumix GF2 Hintersee Baeume Sonne Gegenlicht Eis Winter

Insel im Eis, Hintersee (2011) - Panasonic GF2 & 14-42 (14mm, 1/800 sec, f/8, ISO 100)

Panasonic Lumix GF2 Kartoffel-Suppe Stube

Kartoffelsuppe (2011) - Panasonic GF2 & 1:2,5/14 (1/80 sec, f/2,5, ISO 400)

Panasonic Lumix GF2 20 1,7 Simssee Boot Winter Ufer

Boote am Ufer, Simssee (2011) - Panasonic GF2 & 1:1,7/20 (1/1000 sec, f/1,7, ISO 100)

Bildqualität

Nach wie vor verbaut Panasonic einen Sensor mit 12 Megapixel Auflösung. Das Datenblatt verspricht zwar eine Steigerung der ISO-Empfindlichkeit um eine Stufe auf 6400, die Rauschintensität sieht bei niedrigeren ISO-Werten jedoch sehr ähnlich aus wie die der GF1. Dies bedeutet, dass das Rauschen im Vergleich zu einer aktuellen Spiegelreflexkamera mit größerem Chip etwas höher ausfällt, im Vergleich zu Kompaktkameras jedoch sehr gut ist.
Die Vergleichsfotos wurden mit dem Panasonic Lumix G 1:1,7/20 und Blende f/5,6 aufgenommen. Da hohe ISO-Werte vor allem bei Kunstlicht benötigt werden, kam als Beleuchtung eine Glühlampe zum Einsatz. Alle Aufnahmen wurden im RAW-Format fotografiert und direkt in Photoshop CS5 geöffnet. Der Weißabgleich wurde einheitlich auf 2600 Kelvin eingestellt, eine weitere Bearbeitung erfolgte nicht.

Panasonic Lumix GF2 ISO Testbild

Das gesamte Testmotiv, die Ausschnitte sind markiert

Panasonic Lumix GF1 GF2 ISO Vergleich noise comparison

Vergleich der ISO-Werte von Panasonic Lumix GF1 und GF2, 100%ige Ausschnitte

In der Kamera sind Voreinstellungen z.B. für Schwarzweißbilder oder Naturaufnahmen vorhanden. In individuellen Einstellungssets lassen sich darüber hinaus Werte für Kontrast, Sättigung, Schärfe und Rauschunterdrückung den eigenen Vorlieben anpassen und abspeichern. Dies spielt jedoch nur eine wichtige Rolle, wenn man als Endprodukt Jpeg-Dateien erhalten möchte. Für eine höchstmögliche Bildqualität fotografiere ich im RAW-Format (.RW2), dank dessen ich all diese Einstellungen auch im Nachhinein noch verändern kann.

Video

Die Videoauflösung wurde von 720p (1280×720) auf 1080p (1920×1080) erhöht. Wie das “p” (für progressiv) nach den Zahlen erkennen lässt, zeichnet die Kamera dabei 25 Vollbilder pro Sekunde auf. Dadurch entstehen logischerweise größere Datenmengen und die Speicherkarte füllt sich merklich schneller. Die Steigerung der Dateigröße von GF1 zu GF2 schwankt dabei zwischen 30 und 100 Prozent. Wählt man die höchste Videoqualität, werden die Film-Clips im AVCHD-Format gespeichert. Dieses kann ohne weitere Software z.B. im Windows Media Player geöffnet und mit vielen modernen Videoschnittprogrammen verarbeitet werden. Die GF2 verfügt über zwei Mikrofone, sodass der Ton nun in Stereo aufgezeichnet wird. Die Steigerung der Videoauflösung macht sich deutlich bemerkbar und dient nicht nur dem Marketing. Die Videos sind sichtbar schärfer, was sich vor allem auf großen Monitoren, Full HD-Fernsehern und -Beamern auszahlt.
Im folgenden Video können Sie sich den Unterschied der Auflösung von GF1 und GF2 ansehen, am besten wechseln Sie dazu in den Vollbildmodus. Die Daten aus der GF1 wurden hochgerechnet, damit sie direkt mit denen der GF2 vergleichbar sind. Die gesamte Bearbeitung erfolgte in Adobe Premiere CS5.

Fazit

Durch die Bezeichnung GF2 erwartet man eine “echte” Nachfolgerin der GF1. In einigen Punkten (höher aufgelöste Videos, Größe) ist tatsächlich eine Weiterentwicklung zu erkennen. Die Umstellung des Bedienkonzepts allerdings macht deutlich: die Kamera möchte kein Ersatz für, sondern einsteigerfreundlicher als die GF1 sein. Dies gelingt insofern sehr gut, als sie mit eingeschalteter “intelligenter Automatik” (iA) fast wie eine Kompaktkamera zu bedienen ist. Zudem fällt ihre äußere Gestaltung weniger nüchtern aus und so dürfte sie auch Interessenten der Sony Nex-Kameras attraktiv erscheinen. Der Vorteil: im Gegensatz zu diesen verfügt sie über einen eingebauten Blitz.
Besitzer einer GF1 sollten sich gut überlegen, ob sie sich mit der veränderten Bedienung anfreunden können und ob ihnen die höhere Videoauflösung wichtig ist. Auch Freunde einer möglichst unauffälligen, eher klassisch anmutenden Kamera könnten die GF1 vorziehen. Die Panasonic Lumix GF1 ist auch weiterhin erhältlich.
Wer allerdings auf der Suche nach einer guten, kompakten Systemkamera ist, macht mit der Panasonic Lumix GF2 definitiv nichts falsch und erhält ein gut ausgestattetes Modell zum fairen Preis.

Die Kamera wurde mir für diesen Test freundlicherweise von Panasonic zur Verfügung gestellt.

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6 Kommentare zu “Panasonic Lumix GF2 im Test”

  1. Hallo!
    Mein Kommentar kommt etwas spät, aber ich habe mir die GF2 (neu zum Sonderpreis) gerade erst als Zweitkamera zur G1 gekauft. Die Touchscreen-Bedienung hat mich zwar erst zögern lassen, aber nun bin ich anderer Meinung. Ich bin da auch anderer Meinung als Sie und die anderen Tester. Ich empfinde den Verlust des Wahlrades sogar als Vorteil, denn über den Touchscreen kann ich das nicht nur ebenso schnell bedienen, sondern vor allem ist auch bei Wahlrad und Tasten fast immer noch eine zusätzliche Bedienung über das Daumenrad und Anzeige auf dem Display nötig. Da finde ich es geschickter, wenn man gleich alles über das Display einstellen kann. Außerdem wüßte ich wirklich nicht, warum ich ständig am Modus-Rad drehen sollte.
    Ich benutze die GF2 überwiegend als Schnappschußkamera mit dem 1,7/20 und bin äußerst zufrieden mit dieser Kombi. Normalerweise würde ich dann auch überwiegend mit Programmautomatik oder intelligenter Automatik arbeiten, aber genau das ist leider aus 2 Gründen nicht sinnvoll möglich:
    Im P-Modus werden beim 1,7/20 kleinere Blenden als 1,7 erst ab einer Belichtungszeit von 1/1000 eingestellt.
    Im iA-Modus ist zusätzlich automatisch die Vorfokusierung eingestellt, was wegen des lauten Geräuschs des 20ers nicht nur nervt sondern vermutlich auch sehr viel schneller den Akku leer saugt.
    Etwas dumm ist es auch, daß sich die Touch-Einstellung des Fokusfeldes nicht abschalten läßt. Man tappt leicht mal versehentlich auf das Display und mit Zusatzsucher (der optische von Olympus) muß ich aufpassen, daß ich nicht mit der Nase auf das Display kommen, denn die ist ebensogut zur Bedienung des Touchscreens geeignet wie ein Finger.
    Auch wenn der Absatz über die Minuspunkte jetzt etwas lang war, kann ich die Kamera doch jedem empfehlen.
    Gruß
    Jochen Busch

  2. Ihr Erfahrungsbericht zeigt schön, dass die Bedienung einer Kamera ebenso wie das Gesamtpaket durchaus eine Geschmackssache sein kann. Auf eine Verbesserung der von Ihnen genannten Punkte könnte man für zukünftige Modelle hoffen. Zumindest falls die Entwickler hier und auf anderen Websites die Meinung der Kunden wahr- und ernst nehmen.
    Auch ich habe in letzter Zeit die deutlich gefallenen Preise der Lumix GF2 verfolgt, manchmal bekommt man sie bereits für knapp über 300 €. Ein Preis, bei dem man wohl auch über den einen oder anderen Bedienungsmakel großzügig hinwegblicken kann.

  3. Hallo,
    bin durch den verbesserten Videomodus auf die GF2 aufmerksam geworden. Allerdings kann ich nicht wie bei meiner Canon-DSLR im Videomodus die Sättigung und den Kontrast manuell festlegen, oder gibt es doch eine Möglichkeit?

    MfG
    David

  4. Im Videomodus kann über die Taste Q-Menu/Fn (rechts unten, neben dem Display) aus verschiedenen Farb- und SW-Modi gewählt werden. Die Lumix GF2 habe ich nicht mehr, weshalb ich hier nur die Funktion der GF1 zitieren kann. Bei dieser lassen sich etwa die Voreinstellungen “My Film” (1 & 2) sowie alle anderen in den Punkten Farbsättigung, Kontrast, Schärfe und Rauschunterdrückung in vier Stufen verändern und sodann abspeichern. Dazu geht man ins Menü (Druck auf Menu/Set) und wählt im “Rec-Menü” den Punkt “Film-Modus”. Hier lassen sich dann die einzelnen Voreinstellungen auswählen und ändern.

    Ich hoffe, dass Ihnen diese Erklärung hilft.

  5. Leider ist es mir nicht gelungen, herauszubekommen, wie man bei der GF2 den Weißabgleich manuell einstellt. Weder durch das Handbuch noch durch Ausprobieren ist mir das gelungen. Unter “Rec” habe ich nichts gefunden, was in Frage käme. Kann mir jemand helfen?

  6. Ich habe gerade nur die Lumix GF1 zur Hand, bei der GF2 sollte es allerdings sehr ähnlich funktionieren. Schaltet man die Kamera ein und befindet sich nicht gerade in der intelligenten Automatik (iA), so kann man mit einem Druck auf die rechte Taste des Steuerkreuzes (WB) das Weißabgleichsmenü aufrufen. Hier hat man neben dem automatischen Weißabgleich und voreingestellten Varianten (Sonne, Kunstlicht, etc.) auch die Möglichkeit, eigene Einstellungen vorzunehmen. Dazu gibt es die beiden Werte “1” und “2”. Wählt man diese, kann man die Kamera auf eine neutrale (weiße oder graue) Fläche ausrichten und den Weißabgleich ausführen. Nun sollte dieser für die gegebene Lichtsituation stimmen.

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