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Ausstellungstipp: Roman Bezjak „Sozialistische Moderne“

Wer bei sozialistischer Nachkriegsarchitektur nur an gleichförmige, monoton graue Plattenbauten denkt, wird angesichts der Fotografien von Roman Bezjak erstaunt sein. Aus der Perspektive eines Passanten zeigt der Fotograf in seinem Langzeitprojekt „Archäologie einer Zeit“, wie vielfältig, eigentümlich und zuweilen gewagt vor dem Ende der Sowjetunion gebaut wurde. Dabei sind die Gebäude der sozialistischen Moderne einerseits gewohnter Alltag der Menschen, die in und mit ihnen leben, andererseits sind sie steinerne Zeugen einer vergangenen Ära und teilweise vom Abriss oder Zerfall bedroht.

Die Ausstellung „Sozialistische Moderne“ mit Großformatfotografien aus verschiedenen ost- und südosteuropäischen Städten sowie den neuen deutschen Bundesländern ist noch bis 17. März in der Robert Morat Galerie in Hamburg zu sehen.

Öffnungszeiten:
21. Januar – 17. März 2012
Dienstag bis Freitag 12 – 18 Uhr
Samstag 12 – 16 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Robert Morat Galerie
Kleine Reichenstraße 1 (Reichenhof)
20457 Hamburg

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Website der Galerie.

Das Buch „Roman Bezjak: Sozialistische Moderne“ ist ferner im Hatje Cantz Verlag erschienen.

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