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Ausstellungstipp: Bernd und Hilla Becher, Bergwerke und Hütten

Sachlich, präzise, streng dokumentarisch, geradezu unpersönlich wirken die Fotografien von Hilla und Bernd Becher. Fachwerkhäuser, Wassertürme oder andere industrielle Zweckbauten im gleichmäßigen Licht, einzeln freigestellt vor einer hellgrauen Leinwand aus Hochnebel – genau mit diesem nüchternen Stil hat das Ehepaar Becher die Fotografie der letzten und voraussichtlich auch der kommenden Jahrzehnte maßgeblich geprägt und sogar der speziellen Lichtstimmung ihren Namen gegeben: Becher-Licht. Die konsequente Anordnung der Einzelbilder in typologischen Serien und Tableaus zeugt von einem innigen Interesse an der Architektur, die zu ihrer Bauzeit nützlich und nicht schön war und die heute vielerorts bereits wieder verschwunden ist.

Das Münchner Stadtmuseum präsentiert noch bis zum 11. September eine Bildauswahl von Bergwerken und Eisenhütten, die beinahe schon Becher-untypisch nicht nur separierte Gebäude sondern ganze -komplexe mitsamt ihrer näheren Umgebung zeigt.

Öffnungszeiten:
20. Mai – 11. September 2011
Täglich (außer Montag) 10 – 18 Uhr

Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro, unter 18 Jahren frei

Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München

Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Münchner Stadtmuseums.

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